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Die Schluchten des Alcantara-Flusses zählen zu den berühmtesten Orten Siziliens: Er beeindruckt mit tiefen Schluchten, die um die Basaltsteine des Flusses entstanden sind. Der Name Alcantara stammt aus dem Arabischen („Al Qantarah“, die Brücke) und verweist auf eine alte Einfeldbrücke über dem Fluss.

Einige Theorien gehen davon aus, dass die Schluchten durch Eruptionen im Basaltstein entstanden sind, also durch Erdbeben. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass der Alcantara-Fluss im Laufe der Zeit für die Gesteinserosion gesorgt hat (schauen Sie sich die Fotos an, um sich davon zu überzeugen). Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die Schluchten zu besichtigen:
  • Öffentlicher Eintritt: 1,50 Euro pro Person: Besucher können über Treppen zu den Schluchten gelangen, ein kurzes Bad im kalten Wasser nehmen und die Schluchten von unten bestaunen. In der Regel ist es auch möglich, hier sportlichen Aktivitäten wie Body-Rafting nachzugehen, die lokale Sportvereine anbieten (natürlich sind diese aber nicht kostenlos).
  • Privater Eintritt (nur Aufzugbenutzung, 8 Euro pro Person): Nur empfohlen, wenn Treppensteigen aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen nicht möglich ist.
  • Privater Eintritt (Botanischer und geologischer Park, 13 Euro pro Person, Stand 2017): Dieses Ticket ermöglicht neben dem Zugang zum Aufzug auch die Benutzung von Wegen zu imposanten Panorama-Aussichtspunkten, Picknickplätzen, Wasser-Relax-Bereichen und mehr (eine vollständige Liste gibt es hier: http://www.golealcantara.it/ - leider nur auf Italienisch -)
Hier bieten wir einen kostenlosen zweiten Eintritt an, der einen Panoramablick auf die Schluchten bietet und einen Abstieg neben dem Fluss ermöglicht.

Wir passieren mit dem Auto den Touristeneingang (von Giardini Naxos kommend) und folgen der Beschilderung zum Weiler Gravà. Ein paar Mal biegen wir nach links ab, passieren mit großer Vorsicht eine sehr enge Straße (zwei Autos passen nicht nebeneinander) und erreichen schließlich einen Platz Die Alcantara-Schluchten: erreichen schließlich einen Platz, wo wir unser Auto abstellen können.

Vor uns sehen wir nun eine Steinmauer mit einer Treppe, die wir bis zu einem Metallgeländer nach unten gehen können. Von dort haben wir einen Ausblick auf den Säulenbasalt der Schluchten Die Alcantara-Schluchten: Säulenbasalt der Schluchten. An einigen Stellen ist er glatt und poliert Die Alcantara-Schluchten: glatt und poliert, an anderen rau und kantig Die Alcantara-Schluchten: rau und kantig. Wir denken, dies liegt an der Wassererosion und der Lage der Basaltsäulen, die an manchen Stellen vertikal in die Höhe ragen und zusammenbrechen, sobald sie das Wasser am unteren Ende erodiert hat. An anderen Stellen, wo die Basaltsteine horizontal liegen, hat das Wasser nicht die Kraft, deren Struktur zu zerstören. Die Schluchten sind hier breiter und wir erblicken Formationen von extrem glatten und polierten Vielecken aus Lavagestein.

Wir gehen zu unserem Parkplatz zurück, um uns auf den Weg zum Flussbett zu machen. Dazu folgen wir der schmutzigen Straße Die Alcantara-Schluchten: schmutzigen Straße, die wir hergekommen sind, erreichen nach einigen Hundert Metern eine Öffnung im Gebüsch Die Alcantara-Schluchten: Öffnung im Gebüsch, die den kurzen Weg zum Flussbett Die Alcantara-Schluchten: zum Flussbett ebnet. Wir empfehlen Ihnen, wasserfeste Schuhe dabeizuhaben, um durch das Flussbett laufen zu können und so zu den Schluchten Die Alcantara-Schluchten: zu den Schluchten zu gelangen.

Das Wasser ist ziemlich kalt, aber nicht tief. Gehen Sie so weit, wie Sie können – aber Vorsicht, in den Schluchten ist es eng und die Strömung stark. Versuchen Sie auf keinen Fall, sich an den Wänden entlangzuhangeln bzw. darauf zu klettern – Sie riskieren Ihre Gesundheit!

In diesem Bereich befinden sich auch die Alcantara-Gumpen, kleine Badebecken in einer idyllischen Umgebung, perfekt zum Entspannen.


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